Bläsergruppen der Kreisgruppe

Zur Zeit gibt es in der KG Cochem-Zell 6 Jagdhorn-Bläsergruppen. Die Bläsergruppe Cochem, die Bläsergruppe Zell, die Bläsergruppe Treis-Karden, die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“, die „Hubertusbläser Eifel“ und die „Hubertusbläser Ulmen“.

Die Jagdhornbläsergruppe Cochem gründete sich schon im Jahr 1961 und ist somit die Älteste im Kreis.

Seit 1963 besteht die Jagdhornbläsergruppe Zell.

Die Jagdhornbläsergruppe Treis-Karden besteht seit 1987

Die Bläsergruppe Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ wurde im Jahr 2000 gegründet.

Seit 2006 besteht die Jagdhornbläsergruppe „Hubertusbläser Eifel“

Die Jagdhornbläsergruppe „Hubertusbläser Ulmen“ formierte sich im Jahr 2018

Jagdliches Brauchtum – Der Tradition verpflichtet

Brauch: v. althochdt. Bruh = Nutzen

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“, erklärte einst der englische Staatsmann Thomas Morus.

So verhält es sich auch mit dem jagdlichen Brauchtum, das bereits so alt ist, wie die Jagd selbst, und das bis heute einem ständigen Wandel überworfen ist. Gewohnheiten und Verhaltensweisen ändern sich mit dem technischen Fortschritt, den gesetzlichen Erfordernissen oder auch mit dem veränderten ästhetischen Empfinden der Gesellschaft.

Dennoch haben bis heute das Jagdhornblasen, die Jägersprache oder andere Traditionen ihren festen Platz und ihre Bedeutung im täglichen Jagdbetrieb.

Für die einen ist jagdliches Brauchtum ein überflüssiges, romantisch verklärtes Anhängsel mit zum Teil nationalsozialistischen Wurzeln. Für die anderen ist Jagen ohne die jagdlichen Bräuche nicht vorstellbar.

Unsere moderne Jagd fordert ein hohes Maß an Fachwissen und handwerklichem Können. Die praktische Jagdausübung enthält darüber hinaus Elemente einer langen und bewährten Tradition, die einen waidgerechten Umgang mit dem Wild beinhalten.

Die ethischen Grundsätze, die sich in den Sitten und Gebräuchen der Jäger widerspiegeln, sollte jeder Jäger kennen und verinnerlichen. Erst durch die Anwendung unserer jagdlichen Sitten und Gebräuche, bei der Jagdausübung und dem jagdkulturellen Umfeld, entsteht letztlich erst etwas, was wir Jäger heute unter Jagd verstehen.

Dadurch unterscheidet und distanziert sich die Jagd für alle deutlich von einer Reduzierung auf einen ausschließlich dem reinen Nützlichkeitsprinzip unterworfenen Tötungsvorgang. Brauchtum, das nicht mit Leben gefüllt wird, zerfällt. Eine Gefahr für das Brauchtum entsteht auch dann, wenn ihre Formen sich verselbstständigen und deren ursprünglicher Sinn verloren geht. ”Vernunft wird zu Unsinn, Wohltat zur Plage” (J.W. Goethe).

Daher ist es wichtig, dass der jagdliche Brauchtum im Rahmen der Jägerausbildung einen hohen Stellenwert bekommt.

Lesen Sie hier über die Traditionen der Jagd in Rheinland-Pfalz und in den Kreisgruppen des LJV.

Ehemaliger Landesobmann für das jagdliche Brauchtum:
Felix Brühl
Telefon: 0171 4435626
E-Mail: felix_jagd@gmx.de